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Bewerbungstrends für deinen persönlichen Erfolg

Bewerbungstrends: 3 Trends für deine persönliche Bewerbung

August 30, 2019

Gemütlich sitzen wir bei einem gut gekühlten Bier. Begeistert erzählt Martina von ihrem neuen Job und dass es für sie die richtige Entscheidung war, aus dem gewohnten Hamsterrad auszubrechen. Wie froh sie ist, dass ihr der Job praktisch unter der Hand vermittelt wurde, so ganz ohne Bewerbungsschreiben. Plötzlich kommt Martina ins stocken und wird nachdenklich. Leicht vorgebeugt und mit leiser Stimme sagt sie „ich wüsste ja gar nicht mehr, wie bewerben heute überhaupt funktioniert?“

Vielleicht musst du jetzt schmunzeln. Vielleicht kommt dir Martina’s Gedanke gar nicht so fremd vor. Denn deine letzte Bewerbung liegt auch schon ein paar Jährchen zurück.

Kein Grund zur Besorgnis. Du bist definitiv nicht alleine. Auf der Suche nach dem neuen Job merken viele schnell, bewerben funktioniert nicht mehr so, wie vor 10 oder 15 Jahren. Die vielen neuen Technologien und Trends sollen zwar eine Hilfe sein, tragen aber auch zur Unsicherheit bei. Wer sich heute bewerben möchte, steckt mitten in einem dichten Dschungel an verschlungenen Pfaden.

Daher möchte ich dir drei Trends vorstellen, die du unbedingt kennen solltest. Vor allem, wenn du auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung bist.

Bewerbungstrends Digitalisierung, Marketing und Sinn für deine persönliche Bewerbung
Bewerbungstrends für deine persönliche Bewerbung

Inhaltsverzeichnis

  1. Bewerbung wird digital
  2. Der Kunde ist König – Bewerber*innen auch
  3. Bewerbung mit Sinn
  4. Zusammenfassung Bewerbungstrends für dich persönlich

#1 Trend: Bewerbung wird digital 🤖

Active Sourcing: vom aktiven Bewerben zum aktiv-passiven gefunden werden

Wer früher einen neuen Job wollte, musste noch früher aktiv werden. Stellenanzeigen durchforsten und scheinbar unendlich viele Bewerbungen schreiben. Immer wieder den eigenen Lebenslauf entsprechend dem Anforderungsprofil anpassen. All dies kostete viel Zeit, war mühsam und beinhaltete viel Frust-Potential 🙄.

Sich aktiv auf eine Stelle zu bewerben ist immer noch eine sehr gängige Methode. Doch heute kann es sich kaum ein Unternehmen leisten, still und ruhig zu warten bis genügend Bewerbungen für eine vakante Stelle eingegangen sind.

Aus diesem Grund wir vermehrt das „active sourcing“ betrieben. Was nichts anderes bedeutet als dass Unternehmen selber aktiv werden bei der Suche nach passenden Talenten. Ganz nach dem Motto „Wenn der Berg 🌋nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet eben zum Berg kommen“.

Über 40% der österreichischen Unternehmen setzen auf active sourcing bei der Personalsuche!

whosoo – einfach mal die Spur wechseln

XING und LinkedIn sind die beruflichen Netzwerke, auf denen du dich tummeln solltest, wenn du auf dich aufmerksam machen möchtest. Je nach deiner beruflichen Intention reicht eines der Beiden.

Hier findest du eine gute Gegenüberstellung der beiden Netzwerke.


🦸‍♀️ Für dich bedeutet das: überprüfe deine online Präsenz in den beruflichen Netzwerken. Achte dabei unbedingt auf: Seriosität und Aktualität.

Daher gehören zu einem vollständigen Profil:

  • ein seriöses und aktuelles Profilbild
  • ein aktueller Lebenslauf
  • deine Kenntnisse und Fähigkeiten
  • deine schulischen Ausbildungen und Weiterbildungen

Mein persönlicher Tipp: Schau über den beruflichen Tellerrand und punkte auch mit deinen persönlichen Interessen oder sozialem Engagement.

Algorithmus: Verwende die richtigen Schlüsselwörter in deiner Bewerbung

Mittlerweile setzen viele Arbeitgeber eine Bewerbersoftware ein. Diese nimmt nicht nur administrative Arbeit ab, sie trifft auch eine Vorauswahl der geeignetsten Kandidat*innen.

In fast allen großen Konzernen und selbst in kleineren Unternehmen ist der Computer der erste Personaler.

Dabei sucht die Bewerbersoftware nach bestimmten, für den Job relevanten Keywords (Schlüsselwörter) 🗝.


🦸‍♀️ Für dich bedeutet das: ließ dir Stellenanzeige und Anforderungsprofil genau durch und identifiziere die relevanten Schlüsselwörter. Diese solltest du gezielt in dein Motivationsschreiben und deinen Lebenslauf packen.

Beachte, dass das Motivationsschreiben keine Nacherzählung von deinem Lebenslauf ist. Im Mittelpunkt sollte dein persönliches „WARUM“ an:

  • der ausgeschriebenen Stelle und
  • dem Unternehmen

stehen. Was ist deine Motivation. Was sind deine Beweggründe dich beim Unternehmen XY auf diesen Job zu bewerben.

Mein persönlicher Tipp: mach dich nicht zum Sklaven von Algorithmen sondern setze die Schlüsselwörter gut dosiert und gezielt ein.

Bewerbungsplattformen: Vieles kann nicht alles muss

Unternehmen müssen sparen. Das zeigt sich auch in ihren Ausgaben für die Personalsuche. Wurden in der Vergangenheit noch teure Headhunter mit der Suche nach den geeignetsten Kandidat*innen beauftragt, tummeln sich Arbeitgeber heute auf digitalen Vermittlungsplattformen.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Bewerbungsplattformen. Du kannst darauf dein online Profil erstellen und dich einfach per Mausklick auf einen Job bewerben. Einige Plattformen bieten dir die Möglichkeit, dass du von Arbeitgebern gefunden wirst, ohne dich dabei aktiv bewerben zu müssen.

Gerade bei den Plattformen zeigt sich ein Trend zur Spezialisierung. So gibt es Vermittlungsplattformen nur für Gastro- und Pflegeberufe. Andere vermitteln nur IT Jobs.

whosoo – weil du mehr bist, als die Liste deiner Qualifikationen

Auch wir von whosoo sind eine digitale Vermittlungsplattform. Und auch wir haben uns spezialisiert. Auf Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten, also Quereinsteiger*innen. Dabei verzichten wir ganz bewusst auf Lebenslauf und Motivationsschreiben.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Menschen ganzheitlich zu zeigen. Denn jeder Mensch hat:

  • Eine Vergangenheit in der er wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
  • Aktuelle Bedürfnisse, die ihn immer wieder nach kreativen Lösungsmöglichkeiten suchen lassen.
  • Ein zukünftiges Potential, dass es ein Leben lang zu entdecken gibt.

Mein Tipp an dich: überlege dir, welche Plattform für dich Sinn macht. Wenn du dich beruflich neu orientieren möchtest oder noch gar nicht so genau weißt, wohin die Reise gehen soll, dann bist du bei whosoo auf jeden Fall an der richtigen Adresse. 🦸‍♀️

#2 Trend: der Kunde ist König, Bewerber*innen auch 🤴

Er ist in aller Munde, der Fachkräftemangel. Und das führt zu einem Umdenken in den Personalabteilungen.

Vom billigen Produktionsfaktor zum wertvollen Talent

Wurden Bewerber*innen früher wie billige Produktionsfaktoren „just in time“ am Arbeitsmarkt beschafft, müssen Arbeitgeber heute ziemlich kreativ werden um vakante Stellen zeitnah besetzen zu können.

Über 90 Tage dauert es in vielen Fällen um eine offene Stelle neu zu besetzen.

Daher setzen viele Unternehmen auf das sogenannte „Employer Branding“. Hierbei geht es darum sich als attraktiver Arbeitgeber am Arbeitsmarkt zu positionieren. Dadurch erwarten sich Unternehmen viele qualitativ hochwerte Bewerber*innen auf ihre ausgeschriebenen Jobinserate.

Von der einfachen Facebook Kampagne bis hin zu aufwendigen Image Videos. Unternehmen versuchen vieles, um Talente auf sich aufmerksam zu machen.

🦸‍♀️Für dich bedeutet das: Kommunikation auf Augenhöhe und die Möglichkeit, dich im Vorfeld gut über einen potentiellen Arbeitgeber zu informieren.

Sicherlich, handelt es sich bei den Kampagnen um Werbung für das Unternehmen. Trotzdem können professionell gedrehte Imagevideos viel über das Unternehmen an sich aussagen.

  • Wie schaut der Arbeitsplatz aus? Modern oder eher klassisch?
  • Welchen DressCode findest du im Video
  • Welche Sprache wird gesprochen. Wirst du legär oder formal mit du oder mit sie angesprochen.

All das verrät schon viel über die Kultur eines Unternehmens.

Dank Portalen wie kununu hast du auch die Möglichkeit Unternehmensbewertungen von Mitarbeiter*innen zu lesen.

Mein Tipp an dich: Schau genau hin, wie sich ein potentieller Arbeitgeber präsentiert und kommuniziere auf Augenhöhe!

#3 Trend: Bewerbung mit Sinn

Sei es aus persönlicher Leidenschaft und Überzeugung oder einfach nur weil es Kunden und Arbeitsmarkt verlangen. Unternehmen müssen sich immer mehr Gedanken machen, über ihren eigentlichen Sinn, der über die Erzielung von Gewinnen hinausgeht.

Wer Profit im 21. Jahrhundert machen will, muss durch das Nadelöhr des guten Profils.

Norbert Bolz – Menienphiloshoph

Dabei stehen die folgenden Fragestellungen im Zentrum:

  • Welchen Beitrag leistet das Unternehmen, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern?
  • Wie trägt das Unternehmen dazu bei, die Welt ein bisschen besser zu machen?
  • Für welche aktuellen Herausforderungen bietet das Unternehmen Lösungen an? Welche zukünftigen Probleme möchte das Unternehmen lösen?
  • Welche Werte verkörpert das Unternehmen?

🦸‍♀️Für dich bedeutet das: überlege dir deine Motivation und Beweggründe. Was treibt dich an? Was sind deine persönlichen Anliegen?

Überlege dir, ob der Sinn und die Werte des Unternehmens mit deinem persönlichen Anliegen und deinen Werten zusammen passen.

Du tust dir langfristig keinen gefallen, wenn du dich bei einem möglichen zukünftigen Arbeitgeber bewirbst und dieser absolut nicht zu dir passt.

Mein Tipp an dich: lege klare Rahmenbedingungen für dich fest. Was sind die Muss-Kriterien die das Unternehmen und der Job dir geben sollen. Welche deiner persönlichen Werte dürfen auf keinen Fall unter dem Job leiden.

Falls du deine Werte nicht benennen kannst. Hier eine einfache Methode, wie du strukturiert deine Werte erkundest.


Zusammenfassung: Bewerbungstrends für dich persönlich

🙋‍♀️Du entscheidest wie du für dich wirbst: Vieles kann nicht alles muss. Überlege dir welche beruflichen Netzwerke für dich passen und wieviel du von dir preis geben möchtest. Egal wo du dich tummelst:
❗️Achte auf Seriosität und Aktualität.

👸Kommunikation auf Augenhöhe: So wie dein potentieller Arbeitgeber dich durchleuchtet und dir kritische Fragen stellt, so solltest auch du dir deinen potentiellen Arbeitgeber gut anschauen und im Gespräch auch kritische Fragen stellen.

❤️Erkenne dein Warum: Nimm dir Zeit und höre in dich hinein. Was ist dein persönliches Anliegen.

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